„Jede Partnerschaft zwischen zwei Kommunen ist ein kleiner Baustein zu einer etwas friedlicheren Welt.“ In Olsberg gibt es für diese friedlichere Welt sogar drei Bausteine – und das macht die Kommune pünktlich zum Stadtfest „Olsberg feiert“ nach außen für alle sichtbar. Dann nämlich wird im Kurpark der „Garten der Freundschaft“ eingeweiht, der den Partnerschaften mit Fruges in Frankreich, Olsberg in der Schweiz und dem erzgebirgischen Jöhstadt nun auch einen festen Platz im Stadtbild gibt.
Konkreter Anlass: Der 40. Jahrestag der Städtepartnerschaft, die die damalige Gemeinde Bigge mit Fruges geschlossen hatte. Fruges liegt im Departement Pas de Calais im Norden Frankreichs und hat rund 2500 Einwohner.
Daneben pflegt Olsberg zwei weitere Partnerschaften: Seit 1972 gibt es freundschaftliche Kontakte mit dem „Namensvetter“ in der Schweiz. Das Örtchen Olsberg im Kanton Aargau hat 370 Einwohner und befindet sich in idyllischer Lage drei Kilometer südlich der Grenze mit Deutschland.
Und 1990 schließlich wurde die Partnerschaft mit dem erzgebirgischen Jöhstadt begründet. 1800 Menschen leben in der Bergstadt unweit der tschechischen Grenze.
Der „Garten der Freundschaft“ soll diese Verbindung symbolisch bekräftigen. Konkret geschieht dies durch „Partnersteine“, die der Madfelder Künstler Boris Sprenger gestaltet hat. Die Steine enthalten Informationen über die jeweilige Stadt, die Entfernung sowie Hinweise zur Entstehung der Partnerschaft.
Angeordnet werden sie so, dass sie in die jeweiligen Himmelsrichtungen der Partnerstädte zeigen. Eingeweiht wird der Garten der Freundschaft im Rahmen des Stadtfests „Olsberg feiert“ am Samstag, 19. September, um 14.30 Uhr.
Auch Vertreter der drei Partnerstädte sind anwesend, die gemeinsam mit Bürgermeister Elmar Reuter Grußworte an die Bürgerinnen und Bürger richten.
Insbesondere das 40-jährige Jubiläum Olsberg – Fruges steht dabei im Blickpunkt. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch das Jugendorchester Olsberg.