Rathaus Olsberg feiert „20. Geburtstag“
Am 16. Januar 1989 begann für die Bediensteten der Stadtverwaltung sowie die Bürgerinnen und Bürger gleichsam ein neues „Zeitalter“ in der Kommunalverwaltung: Der Dienstbetrieb im neuen Rathaus wurde aufgenommen. Doch nicht nur vielfältige Dienstleistungsangebote samt Bürgerforum standen damit für die Olsberger zur Verfügung – das Rathaus wurde so auch zu einem Symbol für die kontinuierliche Verschmelzung der Dörfer und Stadtteile zu einer „gemeinsamen Stadt“ Olsberg.
Die Fertigstellung des neuen Rathauses wurde so gleichsam zum „Schlussstrich“ unter einen Jahrzehnte langen Prozess. Begonnen hatte alles im Jahr 1963, als im Rahmen der Gebietssanierung erste Überlegungen zur Integration angestellt wurden. Ergebnis: Das Gebiet des damaligen Amtes Bigge mit seinen 15 selbstständigen Gemeinden sollte zu einer gemeinsamen Stadt werden – durch einheitliche Bauleitplanung, Bodenordnung sowie den Bau von Gemeinschaftseinrichtungen.
Am 7. Oktober 1964 dann empfahl die Landesplanungsgemeinschaft, „Olsberg und Bigge als Zentralort auf Kreisebene auszubauen und auf dem damals ungenutzten Platz zwischen den beiden Gemeinden ein neues Stadtzentrum zu bauen.“
Wichtiger Bestandteil der Planungen war damals schon ein neues Rathaus. Allerdings sollte es noch bis Juni 1989 dauern, bis das neue Rathaus schließlich eingeweiht werden konnte.
Nach nur zwei Jahren Bauzeit entstand auf dem 1632 Quadratmeter großen Grundstück der quadratische Rathaus-Neubau mit einer Seitenlänge von jeweils 34,8 Metern und einer Höhe von 16,5 Metern.
Das Rathaus – Baubeginn war im März 1987 – gliedert sich in vier Teilflächen, die so genannten Quadranten, mit einem Innenhof in der Mitte. Und schon bei der Eröffnung wurde das neue Rathaus groß gefeiert – mit Sonder-Ratssitzung unter der Leitung des damaligen Bürgermeisters Josef Niggemann, einem Festakt mit Ansprache des damaligen Stadtdirektors und jetzigen Bürgermeisters Elmar Reuter, zwei Tagen der offenen Tür sowie verkaufsoffenem Wochenende.

